Ein Erfahrungsbericht:
Guten Tag erst mal, hiermit möchte ich eine kleine
Entscheidungshilfe und ein paar sonstige Erfahrungen kund geben. Das Epia VE 5000 ist schon relativ betagt, was man nicht
zuletzt an den gebotenen Anschlüssen und der Prozessorgeschwindigkeit erkennt,
diese waren für mich aber völlig ausreichend und daher sind sie auch
keinesfalls negativ zu bewerten. Das Epia wird mit einem 533 MHZ Prozessor
geliefert, der nur passive Kühlung benötigt und fest verlötet ist. Neben einem
IDE Port ( 33/66/100) gibt es einen Floppyanschluss, 2 SDRAM Bänke bis 133
MHz (max 1GB), es wird empfohlen Markenspeicher zu verwenden, der heutzutage
fast nichts mehr kostet. Einen PCI Slot zur individuellen Erweiterung gibt es
ebenso wie eine Onboard-Graphik und Sound Lösung. Wer von der Grafikkarte
Wunder erwartet hat sich alleine deswegen geirrt, weil diese ihren
Arbeitsspeicher vom SDRAM abzweigt und ebenso wie das Mainboard schon etwas
betagt ist. Selbstverständlich liegt dem Epia eine Treiber CD, eine
Bedienungsanleitung, ein Floppy sowie ein HDD ( UDMA 100 ) Kabel bei.
(Technische Daten gibt es auch hier)
Das Epia läuft
problemlos mit WinNT4.0 SP6a, hier kommt es mir vor Allem auf eine zügige
Datenübertragung im LAN an, da es als NAS dient und regelmäßige Backups
gespeichert werden. Von den 12,5 Megabyte / Sekunde erreicht es hier bis zu 7,5
Megabyte / Sekunde, was hierfür völlig ausreichend ist.
Das Netzteil leistet bis zu 60 Watt, was bei solch einem Mainboard mehr als genug ist, hier arbeitet es ohne Brummen, Surren oder großartige Hitzentwicklung und versorgt 2 Samsung SV1203N, eine Hitachi Travelstar (ein ganz aktuelles Modell mit 40 GB), das Epia und eine Highpoint TX2000 PCI Raid-Lösung. Einziger Schwachpunkt ist das zu kurze ATX Kabel, welches von der Wandlerplatine zum Mainboard gehen soll. Die Kürze limitiert die Montagemöglichkeiten deutlich, hierfür gibt es aber wohl auch Verlängerungskabel. Die Wandlerplatine hat auf der Unterseite 2 Gumminoppen und mit den 4 mitgelieferten Schrauben lässt sie sich wunderbar anbringen.
Die Stromkabel von der Wandsteckdose zum Netzteil und vom
Netzteil zur Wandlerplatine sind mir schon fast zu lang, was aber wohl damit
zusammenhängt, dass meine Gesamtlösung direkt neben einer Steckdose steht.
Sonst ist der mitgelieferte Kabelbaum allerdings nicht zu bemängeln, 2 HDD und
2 Floppy Anschlüsse reichen meist auch aus, die Länge des Kabels sowieso.
Die Risercard wird mit Anleitung geliefert, was ich hier
positiv hervorheben möchte, da ich sie sonst falsch montiert hätte und ich
nicht wirklich wissen möchte was dann aus meiner Hardware geworden wäre. Sie
zeigt vom Mainboard weg, bei mir liegt die eingesteckte PCI Karte über 2
Festplatten was keinerlei Problem ist. Wie man oben sehen kann macht die Risercard
aus einem PCI Slot 2 und beide lassen sich gleichzeitig benutzen, auch ist sie
deutlich flacher als eine herkömmliche PCI Karte, daher eignet sie sich für
flache Gehäuse.
Auf die PCI Raid Karte gehe ich hier nicht weiter ein, nur
soviel, sie hat 2 IDE Ports und arbeitet vorzüglich mit dem Epia zusammen,
bei mir im Raid Level "Mirroring", um Datenverlusten vorzubeugen.
Nun noch kurz der Verwendungszweck meines kleinen NAS:
Die beschriebene Hardware habe ich zum Teil bei Techcase.de erstanden, Festplatten, Raid Karte und DVD-Player-Gehäuse waren noch vorhanden. Mainboard: http://www.techcase.de/product_info.php?cPath=91_55&products_id=60 Risercard: http://www.techcase.de/product_info.php?cPath=115&products_id=292 Netzteil: http://www.techcase.de/product_info.php?cPath=93&products_id=248
Hinweisen möchte ich noch auf die Seite Epiacenter.de bzw. auf das Forum dort. Die Leute dort sind wirklich nett und helfen gerne. Noch Fragen?! larsernst@msn.com (Wundert Bill sich, dass ich mit Linux bei ihm die Emails hole? – Wer weiß das schon!) PS: Wenn ich eine bessere Digicam als die meines S55 habe folgen noch ein paar Bilder...
Datum: 10.12.03
Lars Ernst |




