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Einleitung Alles wird kleiner... Autos, Handys, weshalb nicht auch Computer? Vor einigen Jahren noch waren große Gehäuse für Computer noch ein Muss, denn wer Leistung haben wollte brauchte Platz für unzählige Komponenten und eine gute Kühlung. Doch gilt das auch noch heute, oder können es die immer beliebteren Barebone Systeme mit ihren "ausgewachsenen" Brüdern aufnehmen? Dieser Frage wollen wir in diesem Review eines Soltek Qbic EQ 3401M Barebones nachgehen.
Technische Daten des Soltek Qbic 3401M:
Technische Daten des Mainboards "SL-B8E-F":
Lieferumfang & Service
In dem großen Paket von Soltek befanden sich folgende Dinge:
Im Lieferumfang befindet sich also eigentlich alles was man braucht. Einige werden den CPU Kühler vermissen, aber der wurde bewusst weggelassen - das Soltek Qbic EQ 3401M wird mit Hilfe des IcyQ Kühlkonzepts so gut gekühlt, dass ein Standard P4 Boxed Kühler reicht und auch empfohlen wird. Bleibt zu hoffen, dass die Händler auch explizit darauf hinweisen, dass ein Kühler nicht zum Lieferumfang gehört. Nachdem das Soltek Qbic EQ 3401M bei mir ankam eilte auch Der_Lars zu mir, um das Barebone zu bestaunen und mir beim Aufbau des Barebones behilflich zu sein. Gemeinsam hoben wir das Qbic EQ 3401M und den kleinen Karton mit den Anleitungen, Kabeln und Schrauben aus der Verpackung in Form eines großen Paketes mit Trageriemen, entfernten die Schutzfolie von Gehäuse und verspiegelter Front und betrachteten das Qbic3401M.
Es war schon fast zu Schade, aber nun musste das gute Teil geöffnet werden, um dem Qbic EQ 3401M endgültig Leben einzuhauchen. Der Gehäusedeckel ist an der Rückseite mit drei Schrauben befestig und nachdem diese abgeschraubt worden sind lässt sich der Gehäusedeckel leicht entfernen, indem man ihn ein wenig nach hinten zieht und dann vorsichtig abhebt. Für die Einbauarbeiten muss auch die verspiegelte Front entfernt werden, die mit vier Spreizklammern am Gehäuse befestigt ist. Leider besteht die Front aus Plastik, aber aufgrund der verspiegelten Flächen sieht sie trotzdem sehr edel aus. Der herausnehmbare Laufwerkskäfig ist mit zwei Schrauben befestigt, mit ausgebautem Laufwerkskäfig offenbart uns das Qbic EQ 3401M nun sein Innenleben.
Der Laufwerkskäfig ist so konzipiert, dass er zwei 5,25 und zwei 3,5 Schächte besitzt, wovon ein 3,5 Schacht intern und für die Festplatte vorgesehen ist. Die drei anderen Schächte sind so ausgelegt, dass die Laufwerke mit den dazugehörigen Frontklappen bündig sind. Natürlich kann auch an Stelle eines Diskettenlaufwerks eine zweite Festplatte eingebaut werden.
Der Einbau von CPU und Kühler ist nicht weiter schwer, ich habe mit größeren Platzproblemen gerechnet. Allerdings sollte man keinen großen, ausladenden Kühler benutzen, denn fast unmittelbar angrenzend an den Sockel stehen auf allen Seiten Kondensatoren und der Lüfter des Netzteils befindet sich in ungefähr 10 cm Höhe über der CPU. Soltek selbst empfiehlt die Verwendung des P4 Boxed Kühlers, diesen Kühler habe auch ich verwendet. Etwas unpraktisch gelegen finde ich Anschluss für den CPU Kühler, da dieser zwischen Sockel und Rückseite des Gehäuses liegt, auf der gegenüber liegenden Seite wäre er deutlich besser erreichbar.
Die beiden DIMM Slots sind, sofern der Laufwerkskäfig entfernt ist, äußerst gut erreichbar, beim Einsetzen des Arbeitsspeichers dürfte es also nicht zu Problemen kommen.
Nach diesem Schritt ist man so gut wie fertig, nun muss man nur noch die Festplatte anschließen und das Stromkabel für die P4 Energieversorgung anschließen, falls man es noch nicht gemacht hat. So sieht dann das Barebone von der linken Seite aus, gut zu sehen ist der IcyQ genannte geregelte Lüfter, der die Luft aus dem Gehäuse ansaugt und nach hinten aus dem Gehäuse herausbläst:
Da bei einer verspiegelten Front das triste Grau der Standard Laufwerksblenden sehr unschön ins Auge stechen würde gibt es für die Laufwerke Klappen in der Front. Bei den CD/DVD Laufwerken funktinioren diese Klappen nur, wenn die Laufwerke keine ausgefallenen Schubladen haben, ansonsten könnten sich die Schubladen mit den Klappen verhaken.
Und nun zum Grund weshalb ich dafür plädiert habe abzuwarten, bevor man die CD/DVD Laufwerke schon vorher festschraubt. Denn die Auswurf Tasten der verspiegelten Front drücken auf die Auswurftasten der CD/DVD Laufwerke - aber nicht unbedingt so, dass diese sich öffnen. Ich musste bei meinen beiden Laufwerken mit ein wenig Feinfühligkeit den optimalen Platz in den Laufwerksschächten festellen und sie dort festschrauben, damit sich die Schubladen später problemlos auf Knopfdruck öffnen ließen. Stehen die Laufwerke nämlich zu weit vorne drückt die Knöpfe der Front ständig auf die Auswurftasten, liegen die Laufwerke zu weit hinten kommen die Knöpfe nicht richtig an die Auswurftasten dran.
Wenn man aber auch diesen Schritt gemeistert hat kann man sich noch einmal sein Werk anschauen, bevor man den Gehäusedeckel wieder aufsetzt und festschraubt.
Anmerken möchte ich an dieser Stelle, dass das Gehäuse sehr gut verarbeitet ist und fast alle Kanten umgelegt sind - das erste Mal, dass ich mir bei solchen Arbeiten keine Kratzer oder Schnittwunden zugezogen habe.
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