Die Provinz Andarra
Andarra - Das Land der siebe Stämme
Andarra wird von sieben Stämmen bewohnt, dessen kulturelle Entwicklung sich von Westen nach Osten stark verändert. Unter den Stämmen gibt und gab es selten Probleme oder Krisen, da die Stammesgebiete groß sind und für alle genug Platz vorhanden ist. Die Andarraner sind naturverbunden und glauben an die Kraft des Lebens und der Schöpfung (sowohl im Positiven wie im Negativen). In ihrem Land sind Menschen und Nichtmenschen vor dem Gesetz gleich. Daher gibt es in diesem Land Gebiete, die den nichtmenschlichen Völkern in frühester Vergangenheit überlassen wurden. Das schließt auch Territorien mit ein in denen Orks und andere Goblinoide leben, was desöfteren zu politischen Spannungen mit caldrischen Adligen und Senatoren führt, die nicht müde werden auf die Gefahren hinzuweisen, die von diesen autonomen Gebieten ausgehen.
Die sieben Stämme sind wiederum unterteilt in unzählige Sippen und Klans, von denen viele wiederum eigene Gebiete für sich beanspruchen. Die meisten Sippen werden von Ältesten regiert, mehrere befreundete Sippen oft auch von Herrschern, deren Titel dem eines Königs oder Herzogs gleichkommt, die sich wiederum regelmäßig zum Thing Rat des jeweiligen Stammes begeben, um über die Geschicke des Stammes zu entscheiden. Jedoch scheint die alte Einheit Andarras Geschichte zu sein, die Stämme isolieren sich immer weiter voneinander, seit Jeldriks Zeiten wurde in Andarra kein gemeinsamer Thing aller Stämme abgehalten und auch kein Hochkönig mehr gewählt.
Da sie an den Grenzen zu Caldrien leben, haben sich die Illey sehr an die caldrische Lebensweise angepasst. Man findet Dörfer dieses Stammes überall südlich von Schonas Rücken entlang der caldrisch-andarranischen Grenze, insbesondere am Ufer des Memoriasees. Sie sind Händler und handeln mit Gütern zwischen Caldrien und Andarra.
Auf dem Stammesgebiet der Illey wird auch der Sitz des erst kürzlich gegründeten Bundes zu Ayd'Owl errichtet.
Sie sind der zweitgrößte Stamm, überwiegend Tierzüchter und beliefern die Provinzen Caldrien und Tangara mit ihren Produkten (Felle, Leder, Fleisch etc.). Schon seit langem existiert daher im Dorf Falkenrücken ein Handelsposten, in dem man auch auf Händler aus Caldrien und Tangara treffen kann. Das Gebiet der Torana erstreckt sich von der Ostseite des Memoriasees über das Hügelmeer südlich am Ottersee bis an die Nordseite des Elfenwaldes. An der Nordgrenze des Elfenwaldes gibt es die Amazonenburg Na Tarn, da die Frauen dieses Stammes genauso kriegerisch sind und waren wie ihre Männer. Noch heute gehen viele junge Frauen dorthin, um die Kriegskunst zu erlernen und ihre Sippen mit Stolz zu erfüllen. Die Minnesänger und ihre Balladen erfreuen sich in diesem Stamm besonderer Beliebtheit.
Der Stamm der Bergonen
Die Bergonen sind der östlichste der sieben Stämme, denn sie leben schon seit Anbeginn ihrer Stammesgeschichte im nordöstlichsten Teil Engoniens, zwischen den Trollbergen im Norden und dem Schlafwald im Süden, dem Eissee im Westen und den Ödlanden im Osten. Im Gebiet der Bergonen liegt die Stadt Caer Conway, mit ungefähr 5000 Einwohnern ist sie gleichzeitig auch die größte Stadt Engoniens, die so weit im Osten auf Reichsgebiet zu finden ist. In Eran gibt es viele Schmiede, nicht wenige davon sind Zwerge. Das liegt daran, dass in den nahegelegenen Turalbergen viele hochwertige Erze für die Waffenherstellung abgebaut werden, deren Qualität in Engonien viel gerühmt ist. Menschen, die Karawanen oder Expeditionen durch die große Einöde planen, machen in der Regel in Caer Conway halt um sich für diese tödliche Reise vorzubereiten und auszuruhen.
Der Stamm der Ipek
Die Ipek sind von allen Stämmen Andarras die Geheimnisvollsten, die überwiegend am Ufer des Schwarzwassersees leben, jedoch auch am Eissee bis zum Schlafwald angetroffen werden können. Sie sind Fischer und Bauern und Fremden gegenüber sehr verschlossen, was überhaupt nicht zum Bilde vom gastfreundschaftlichen, stets gut gelaunten Andarraner passt. Einige ihrer Bräuche sind bis heute unbekannt und man sagt ihnen eine besondere Verbindung zu den alten Völkern nach. Ein reisender Magus schrieb vor langer Zeit, dass unter den Ipek besonders viele Kinder mit magischer Begabung das Licht Alamars erblicken. Auf dem Gebiet der Ipek steht die Ruine des einstmals größten und gleichwohl auch ungewöhnlichsten Tempels der Aine, unter den Weisen und Gelehrten auch als Tailon Orikos bekannt.
Der Stamm der Majaren
Die Majaren sind ein stolzes Reitervolk und waren einst gefürchtete Krieger, heute aber leben sie als Halbnomaden, die in den Sommermonaten auf seit Generationen festgelegten Routen durch die weiten Ebenen Andarras mit ihren Rinderherden umherziehen, die sie im Westen vom Hügelmeer bis zu den Ödlanden im Osten führen und über den Winter an den heiligen Orten ihrer Ahnen lagern. Sie sind große Geschichtenerzähler, aber auch sehr abergläubig, so dass es sehr schwer fällt festzustellen ob sie nun an die Geschichte, die sie gerade erzählen, selber glauben oder nicht. Jedoch sollte der Reisende Geschichten über Windgeister tunlichst vermeiden, denn nichts fürchten die Majaren mehr als als einen schrecklichen Dämon, der auch bekannt ist als Den-der-mit-dem-Wind-läuft.
Der Stamm der Kogar
Die Kogar sind Fischer und Schafzüchter. Außerdem sind sie bekannt für ihre Kunstfertigkeit in der Holzbearbeitung. Sie sind sehr sesshaft und besiedeln das Gebiet um den Ottersee und entlang des Otterbachs. Den Sagen nach fließt das Blut von Andra Himmersturm in den Adern der Kogar. Es wird auch von einigen Kogar Sippen erzählt, die auf Pfahlbauten in den Japalsümpfen hausen sollen. Bei den Kogar ist es Brauch bei der Geburt eines Kindes 10 Bäume zu pflanzen, wobei die Eltern ihrem Kind je nach gepflanzter Baumsorte bestimme Attribute mitgeben möchten.
Der Stamm der Skaldir




